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  • Salvador Dali

    1904 - Figueras - 1989_Biografie

    Begonia (Anacardium recordans)

    Farbradierung auf Japanpapier von 1968
    Rechts unten signiert:"Dali"
    Links unten limitiert:"150/175"

    Darstellungsgröße: 58,5 x 38,5cm
    Blattgröße: 76 x 56cm

    Seltenes Blatt der Auflage auf Japanpapier

    Werkverzeichnis Michler/Löpsinger: NR. 233

    Euro 3.800,-

    Unsere Farbradierung auf Japanpapier von 1968 zeigt die surrealistische Komposition einer großen Pflanze mit einigen kleinen menschlichen Figuren und Objekten. Den überwiegenden Teil des Blattes nehmen die weit verzweigten Äste und Blätter der Pflanze ein, die aus einem dünnen Baumstamm erwächst. Die gelben und roten Äste und Zweige tragen überdimensional große, ovale grüne Blätter und kleine stilisierte Herzen. Zwischen zwei Ästen befindet sich im leicht nach links verschobenen Zentrum ein riesiges, von einem Netz aus blauen und roten Blutgefäßen überzogenes menschliches Herz, dessen Aorta und obere Hohlvene abgetrennt sind. Auf einer mit zentralperspektivischen Linien versehenen Ebene befinden sich im unteren Bereich des Blattes schemenhaft dargestellte Personen – auf der linken Seite liegt eine Figur auf einen Arm gestützt am Boden; rechts kniet eine Figur vor einer weiteren Person mit einem langen Stab; in der Ferne befinden sich weitere undeutliche Figuren – sowie ein Springbrunnen und im Zentrum ein ovales Objekt in Form eines auf der Seite liegenden, stilisierten Kopfes.

    Bei unserer Radierung handelt es sich um ein Blatt aus Salvador Dalis Mappenwerk „Flordali – Flora Dalinae“ von 1967/68, das aus 10 pseudo-botanischen Kaltnadelradierungen besteht. Diese Serie wurden von den Ateliers Rigal gedruckt und anschließend vom Atelier l’Ibis in Pochoir-Technik überarbeitet.
    Die Inspiration für dieses Mappenwerk findet Dali in floralen Motiven des Musée d’histoire naturelle, die von Pierre Joseph Redouté (1759 – 1840), einem berühmten flämischen Aquarellisten und Begründers der botanischen Blumenmalerei, gemalt wurden. Zu dessen bedeutendsten Werken zählen zwei Blumenbücher über Lilien und Rosen: „Liliacées“ wurde in acht Bänden zwischen 1802 und 1816 veröffentlicht und das dreibändige Rosenbuch „Les Roses“ erschien in erster Auflage zwischen 1817 und 1824 und beinhaltet neben Redoutés botanischen Darstellungen auch beschreibende Texte von Claude Antoine Thory.
    Dali fertigt die Blätter seiner Serie „Flordali – Flora Dalinae“ im Stil dieser wissenschaftlichen Darstellungen an, deutet sie jedoch surrealistisch um und ergänzt die Komposition durch figürliche Elemente. So finden sich bei unserer Farbradierung seine typischen, aus parallelen, dicht nebeneinander gesetzten Linien aufgebauten Figuren, die der Künstler um 1970 häufig für seine figürlichen Darstellungen – wie z.B. für Don Quijote und Sancho Pansa – verwendet.
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    ../galerie/Dali_Salvatore/Begonia_Anacardium_recordans_big.jpg 512 700
  • Salvador Dali

    1904 - Figueras - 1989_Biografie

    STAFF OF AESCULAPIUS

    Filzstift auf 2 Blättern
    Signiert und datiert auf 1973

    Blattgröße: 29,5 x 20,5 cm

    Gutachten Michler.

    Euro 4.800,-

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    ../galerie/Dali_Salvatore/STAFF_OF_AESCULAPIUS_big.jpg 700 494
  • Robert Deletang

    Preuilly sur Claise 1874 - 1951 Châtellerault

    Partie in Hernani/Spanien, 1922

    Öl auf Leinwand/Karton

    Rechts unten signiert: "Deletang"

    Links unten betitelt und datiert: "Hernani 1922"


    Größe: 15 x 26 cm

    Euro 950,-

    Das Gemälde von 1922 zeigt den engen Ausschnitt einer Straßenszene der baskischen Stadt “Hernani” in Spanien. Der wohl mit Natursteinen gepflasterte Platz im Vordergrund wird auf der linken Seite durch ein hohes Gebäude begrenzt. Am rechten Bildrand führt eine angeschnittene steinerne Treppe auf eine parallel zur Bildfläche verlaufende Steinmauer, die in der linken Bildhälfte durch einen breiten Durchgang unterbrochen ist. Nur an dieser Stelle ist die Sicht in die Ferne auf weitere Gebäude frei. Die beiden am oberen Bildrand auf der Mauer in einander entgegen gesetzten Richtungen laufenden Personen vor blauem Himmel sind zur Hälfte von der steinernen Brüstung verdeckt.

    Zu den bevorzugten Bildthemen des französischen Malers und Illustrators Robert Adrien Delétang gehören Szenen des Lebens im Baskenland. So zeigen seine Gemälde baskische Volksfeste, Stadtansichten, Dorfplätze, Stierkämpfe sowie figürliche Szenen von Bauern oder Marktleuten.
    Delétang malt unsere Straßenszene mit schnellen, einerseits langen und schmalen andererseits einzelnen kurzen und teilweise punktförmigen Pinselstrichen. Für den Hintergrund am oberen Bildrand tupft er die Farbe nur mit der Pinselspitze auf, sodass die dicht nebeneinander gesetzten blauen und grünen Punkte an die Farbzerlegung des Pointillismus denken lassen. Vielfach beschränkt sich der Maler auf die Darstellung der Umrisslinien und reduziert die Binnenzeichnung auf das Wesentliche. Daher sind viele Bereiche des Gemäldes von der Farbe unberührt, sodass die Struktur der Leinwand sichtbar ist. In der farblichen Gestaltung konzentriert sich Delétang auf wenige Farben: Außer den Primärfarben Rot, Gelb und Blau verwendet er Grün und Schwarz und kombiniert diese zu einer harmonischen Einheit.
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    ../galerie/Deletang_Robert/Partie_in_HernaniSpanien_big.jpg 700 396

© Copyright 2010 Galerie und Kunsthandel Draheim. Alle Rechte vorbehalten. Impressum

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