Rocks at the see
Watercolour, signed dated (19)53 , on the reverse once more signed, dated, titled and with the estate stamp
Sheet size: 18,9 x 24,8in.
Euro 950,-
Das Aquarell „Landschaft“ von 1970 zeigt eine abstrahierte, aus organisch geformten Farbfeldern aufgebaute Gebirgslandschaft in verschiedenen Grau- und Violetttönen sowie einzelnen blauen, roten und gelben Akzenten. Den schmalen Raum zwischen den einzelnen Feldern füllt der Künstler kontrastreich mit verschiedenen Farbtönen.
Zu Beginn seiner künstlerischen Ausbildung kommt Edvard Frank während seines Studiums in Trier 1926 bis 1930 durch die Ruinen der Augusta Treverorumin Kontakt mit römischer Kunst und Architektur, die sein Interesse für antike Kunst wecken. Diese hat nicht nur großen Einfluss auf sein Frühwerk, sondern ist auch für sein gesamtes weiteres Schaffen von Bedeutung. So zählen zu seinen bevorzugten Motiven antikisierende Landschafts- und Figurenbilder. Er widmet sich vorrangig dem Aquarell und der Zeichnung und schafft nur wenige Arbeiten in Öl sowie einige Fresken.
Nach einem ersten Aufenthalt in Rom 1934/1935 unternimmt Frank ab den 1950er Jahren zahlreiche Reisen in den Mittelmeerraum – er besucht u.a. Südfrankreich, Italien, Griechenland, Kleinasien und Tunesien – und in der Folge hellt sich seine Farbpalette deutlich auf. Stilistisch zeigt sich eine starke Tendenz zur Abstraktion, die ab Ende der 1960er Jahre in (fast) abstrakten Kompositionen gipfelt.
Mosaikartig setzen sich die einzelnen, fast monochromen Farbfelder unserer „Landschaft“ zusammen, sodass ein flächiger Eindruck entsteht. Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten lässt der Künstler die Zwischenräume nicht weiß, sondern akzentuiert die einzelnen Farbfelder mit korrespondierenden Farben und erzielt damit eine außergewöhnliche Wirkung.
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