• Artists
  • Gallery
  • Exhibitions
  • Publications
  • Purchase
  • Philosophy
  • Directions
  • Contact
  • English
  • Deutsch
Gallery-
overview
   
  • Raimund Girke

    Heinzendorf 1930 - 2002 Köln

    ohne Titel, 1967

    Eitempera auf Leinwand

    92 x 92cm

    Wir danken Frau Madeleine Girke, "Raimund Girke Nachlass", Berlin,  für die Erstellung eines Echtheitszertifikates zu dem Gemälde

    Preis auf Anfrage

    Unser Gemälde aus dem Jahre 1967 in dem ungewöhnlichen Format eines auf die Spitze gestellten Quadrates zeigt ein fast monochrom weißes Bildfeld. Durch geringe Abstufungen in Grau entsteht eine horizontal ausgerichtete, gitterartige Rautenstruktur.

    Während seines Studiums an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf setzt sich Raimund Girke Mitte der 1950er Jahre mit dem Informel auseinander, wendet sich jedoch nach einigen gestenreich rhythmisierten Kompositionen von diesem Stil ab. Etwa ab 1960 entwickelt er eine eigenständige, formal reduzierte Malerei, die von der intensiven Beschäftigung mit der Farbe Weiß geprägt ist und den Künstler schließlich zu (fast) monochrom weißen Gemälden führt. Diese Werke – häufig in parallel verlaufende Zonen gegliedert – weisen lediglich feinste plastische oder farbliche Differenzierungen in Grau oder Blaugrau auf, letztere erzielt der Künstler durch den nebelartigen Farbauftrag mit der Spritzpistole. 1977 beteiligt sich Girke mit einigen Werken dieser Schaffensphase an der documenta 6 in Kassel. In den 1980er Jahren erweitert er seine Farbplatte insbesondere um verschiedene Grautöne, die bisweilen einen starken Hell-Dunkel-Kontrast erzeugen, und konzentriert sich zunehmend wieder auf einen deutlich dynamischen, gestischen Malstil.
    Unser Gemälde ist ein herausragendes Beispiel der für Raimund Girke so wichtigen Phase der fast monochrom weißen Gemälde. Die gleichmäßige Rautenstruktur entsteht vermeintlich durch das Spiel von Licht und Schatten und ruft bei dem Betrachter eine Illusion von Räumlichkeit hervor. Aufgrund der äußerst reduzierten Mittel strahlt das Gemälde eine große Ruhe und Klarheit aus.
    About
    Request Zoom
    ../galerie/Gierke_Raimund/ohne_Titel_big.jpg 694 700 ../galerie/Gierke_Raimund/ohne_Titel_very_big.jpg
  • Bernard Gobiet

    1892 Düsseldorf - 1945

    Sommer am Niederrhein, 1923

    Öl auf Leinwand

    Rechts unten signiert und datiert:

    "B. Gobiet 23.5.04"

    48,5 x 56cm

    Euro 2.400,-

    Das Gemälde „Sommer am Niederrhein“ von 1923 zeigt einen breiten Fluss mit kleinen Segelbooten und Dampfschiffen. Am Ufer und im Wasser beleben zahlreiche Spaziergänger und Badende die sommerliche Szene. Im Vordergrund führt ein schmaler Feldweg mit einem kleinen Schwung in die Tiefe, während sich am oberen linken Bildrand im Dunst der Ferne eine Stadt erahnen lässt.

    Bernard Gobiet studiert zwischen 1911 und 1914 an der Düsseldorfer Akademie und beteiligt sich mehrfach an Ausstellungen des „Jungen Rheinlandes“ bzw. der Rheinischen Sezession sowie 1930 an der Deutschen Kunstausstellung München im Glaspalast. Seine starke Verbundenheit mit seiner Heimat zeigt sich auch in den Motiven seiner Landschaftsdarstellungen, die Gobiet in seiner unmittelbaren Umgebung am Niederrhein findet, aber auch auf seinen Reisen in den mediterranen Raum; so besucht er in den 1930er Jahren unter anderem Monte Carlo, das italienische Festland und Sizilien. Zudem widmet er sich figürlichen Motiven – insbesondere Aktdarstellungen.
    Die sonnige Szene unseres „Sommers am Niederrhein“ schafft Gobiet in pastosem Farbauftrag mit überwiegend breitem Pinselstrich und erzeugt insbesondere durch die warmen sommerlichen Farben eine friedliche Atmosphäre. Das Motiv unseres Gemäldes stellt Gobiet mit kleinen Abweichungen in der Komposition wiederholt dar. Im Gegensatz zu unserem Werk arbeitet er jedoch vielfach mit gedeckten Farben und erzeugt auch in der Anordnung der einzelnen Elemente nicht das harmonische Gesamtbild unseres Werkes. Insbesondere aufgrund der äußerst gelungenen farblichen Gestaltung in sommerlich leuchtenden Farben kann unser „Sommer am Niederrhein“ als herausragendes Exemplar dieses Motivs angesehen werden.
    About
    Request Zoom
    ../galerie/Gobiet_Bernard_/ohne_Titel_big.jpg 700 602 ../galerie/Gobiet_Bernard_/ohne_Titel_very_big.jpg
  • Karl Otto Götz

    Aachen 1914 - lives in Wolfenacker_Biography

    ohne Titel, 1956

    Gouache auf Karton.

    Links unten signiert, datiert und gewidmet:

    "K.O. Götz, 30.I.57"  "in L. Ahlers zugeeignet"

    Rückseitig datiert:

    31.XI.56 und eine III im Kreis.

    50 x 65cm

    Provenienz:

    Sammlung Ahlers

    Privatsammlung Mannheim

      

     

    Preis auf Anfrage

    Die unbetitelte Gouache von 1956 zeigt eine abstrakte Komposition mit ausgeprägten Schwüngen in starkem Schwarz-Weiß-Kontrast. Unter Verwendung des Rakels und des Pinsels schafft Götz mit fließenden Bewegungen verbindende Passagen zwischen den hellen und dunklen Partien.
    Es handelt sich um ein frühes Werk in der von Karl Otto Götz entwickelten so genannten Rakeltechnik: In schnellen Arbeitsgängen grundiert der Künstler zunächst den Bildträger (Leinwand oder Karton) mit Kleister und trägt dann mit dynamischen Pinselstrichen die flüssige Farbe auf. Anschließend benutzt er Gummirakel verschiedener Größe um die Farbe zu verschieben und wegzuschleudern. Zum Abschluss verbindet er helle und dunkle Partien mit einem trockenen Pinsel. Diesem eigentlichen Malvorgang, der in hoher Geschwindigkeit erfolgt, liegt ein aufwändig erarbeitetes, abstraktes Schema zugrunde, das Götz häufig in Gouachen und Skizzen vorbereitet. Somit sind die von Bewegung geprägten Werke das Ergebnis sowohl von rationalen und reflexiven als auch emotionalen und spontanen Elementen, da der Künstler durch die Schnelligkeit der praktischen Arbeit einen Teil seiner Kontrolle aufgibt. Erst nach Abschluss des Malvorgangs entscheidet der Künstler, ob das Resultat mit seiner künstlerischen Konzeption übereinstimmt.
    Auch auf unserer Gouache ist die dynamische Handschrift Götz’ deutlich zu sehen, mit der er die Formen auflöst, indem er in kraftvollem Duktus mit dem Rakel quasi Negativformen in das Bild hineinzeichnet und durch den anschließenden Einsatz des Pinsels das gestische Element seines Werkes noch einmal verstärkt. In der Summe ergibt sich ein harmonischer Rhythmus aus schwungvollen Rakel- und Pinselzügen, die in ihrer Reduzierung auf Schwarz und Weiß dem bevorzugten Kontrast des Künstlers entsprechen.
     
    About
    Request Zoom
    ../galerie/Gtz_Karl_Otto/Graue_Schleier_big.jpg 700 538 ../galerie/Gtz_Karl_Otto/Graue_Schleier_very_big.jpg

© Copyright 2010 Galerie und Kunsthandel Draheim. Alle Rechte vorbehalten. Imprint

© Copyright 2010 Galerie und Kunsthandel Draheim. Alle Rechte vorbehalten. Imprint