Rolf Hans
Frankfurt 1938 - 1996 Basel

rot-violett-grün, 1963

Pastell auf dünnem Karton
Rechts unten signiert und datiert:
"R. Hans 63"
Rückseitig nochmals signiert, datiert und betitelt
65 x 50cm
Literatur und Abbildung:
Rolf Hans, Schauspiel im Stillen, Seite 11
 

Preis auf Anfrage

Informationen zum Werk

Das Pastell „Rot-Violett-Grün“ von 1963 zeigt eine abstrakte Komposition aus Farbflecken in den titelgebenden Farben sowie einzelnen gelben und transparent weißlichen Akzenten. Während sich am Bildrand überwiegend größere Farbflächen befinden, konzentrieren sich im Zentrum kleinteilige Farbflecke. Die Bereiche zwischen den einzelnen, konturlosen Farbflecken füllt Rolf Hans mit kontrastierenden Farbtönen oder Abstufungen des gleichen Farbtons.

Zur Entstehungszeit unseres Werkes setzt sich Rolf Hans mit dem Tachismus auseinander und studiert in diesem Zusammenhang nicht nur die Werke seines Mentors Heinz Kreutz, sondern auch die abstrakte Malerei Ernst Wilhelm Nays. Er verarbeitet diese Einflüsse von 1961 bis 1965 in seiner Werkgruppe der „Fleckenbilder“. Charakteristisch für diese Arbeiten ist die auch bei „Rot-Violett-Grün“ ausgeprägte, leuchtende Farbigkeit der Farbflecke, die im vorliegenden Fall insbesondere durch die Komplementärkontraste zwischen Violett und Gelb sowie zwischen Rot und Grün entsteht. Die Konzentration in der Bildmitte und die Formen der Farbflecken am Bildrand lassen auf eine Sogwirkung zum Zentrum hin schließen, die unserem Pastell eine Dynamik verleiht, die durch die expressive farbliche Gestaltung eine zusätzliche Steigerung erfährt.
Nächstes Bild

Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie hier.