• Künstler
  • Galerie
  • Ausstellungen
  • Publikationen
  • Ankauf
  • Philosophie
  • Lageplan
  • Kontakt
  • English
  • Deutsch
Galerie-
Übersicht
   
  • Camille Bryen

    Nantes 1907 - 1977 Paris_Biografie

    ohne Titel, 1971

    Öl auf Leinwand

    Rechts unten signiert:

    "Bryen"

    46 x 37,5cm

    Rückseitig auf dem Keilrahmen "1971" datiert

     

     

    Euro 9.500,-

    Das unbetitelte Gemälde von 1971 ist eine abstrakte Komposition in verschiedenen Farben, überwiegend in Pastelltönen. Während die Arbeit am Rand eher großflächige Farbfelder aufweist, konzentrieren sich in der Bildmitte kleinere Farbflecken mit meist quadratischer oder rechteckiger Form. Unter den verschiedenen Blau- und Violetttönen stechen einige rote und sandfarbene Akzente besonders hervor. Die einzelnen Farben stoßen unmittelbar aneinander und sind nicht durch Übergänge verwischt. Unabhängig von diesen Farbfeldern fügte Camille Bryen zahlreiche, aus einzelnen Farbspritzern bestehende Linien hinzu, die durch das Schleudern der Farbe auf die Leinwand entstanden sind. Diese horizontalen, vertikalen oder diagonalen Linien sind teilweise parallel angeordnet und werden an einzelnen Stellen von den Farbfeldern überdeckt.

    Das vorliegende Gemälde ist mit seiner Kombination aus bunten Farbfeldern einerseits und dunklen, linearen Strukturen andererseits typisch für die nach 1960 entstandenen Arbeiten Camille Bryens. Insbesondere die auf die Leinwand geschleuderten Farbspritzer bezeugen den zufälligen Charakter des gesamten Œuvres des Künstlers. Im Gegensatz zu ähnlichen Gemälden Bryens sind die Farbspritzer hier annähernd gleichmäßig über die gesamte Bildfläche verteilt und fügen sich damit harmonisch in die Gesamtkomposition ein.
     
    Mehr
    Anfragen Vergrößern
    ../galerie/Bryen_Camille/218_19_G.jpg 581 700 ../galerie/Bryen_Camille/218_19_Z1.jpg
  • Rolf Cavael

    Königsberg 1898 - 1979 München_Biografie

    ohne Titel, 1963

    Roter Kugelschreiber auf Papier

    Rechts unten monogrammiert und datiert

    Blattgröße: 15 x 10,7 cm

    Euro 700,-

    Unsere Arbeit auf Papier von 1963 zeigt eine im Zentrum des Blattes konzentrierte abstrakte Komposition, die Rolf Cavael in äußerst dynamischer Linienführung mit rotem Kugelschreiber ausführt. Im oberen Bereich herrschen kleinteilige Elemente in Form von kleinen Schlaufen, stilisierten Sternen und kurzen, gebündelten Linien vor. In der unteren Hälfte dominieren dagegen lange, schraffurartig verdichtete Linien, die als halbkreisförmige Schwünge erscheinen und vielfach in kleinen Kreisen enden.

    Nach seinem Studium der Typographie und der angewandten Grafik an der Städelschule in Frankfurt am Main beginnt Rolf Cavael bereits ab Mitte der 1920er Jahre, ungegenständlich zu malen, und setzt sich mit absoluter Kunst auseinander. Dies führt ihn zu der Erkenntnis, seine eigene Kunst nicht als „abstrakt“ zu bezeichnen, da er nicht von der Natur abstrahiert, wie der Begriff Abstraktion suggeriert, sondern als „absolut“: Wie der Komponist eines musikalischen Werkes schafft er seine Bilder absolut, d.h. frei von jeglichem Bezug zum Gegenständlichen. Hier zeigt sich eine Nähe zu Wassily Kandinsky, der sich in seinen Schriften ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzt und Parallelen zwischen Malerei und Musik herstellt. Seit ihrer Begegnung am Bauhaus in Dessau 1930 stehen die beiden Künstler zudem in freundschaftlichen Kontakt.
    Stilistisch entwickelt Cavael einen informellen Stil, bei dem vor allem das gestische Element im Vordergrund steht. Dies wird in besonderem Maße auch bei unserer Arbeit deutlich. Die kurzen, fast wie kalligraphische Zeichen anmutenden Linien im oberen Bereich stehen in Kontrast zu den dynamischen, verdichteten Schwüngen im unteren Bildteil, sodass eine spannungsvolle und dennoch ausgewogene Wirkung entsteht.
    Mehr
    Anfragen Vergrößern
    ../galerie/Cavael_Rolf/ohne_Titel__big.jpg 389 550 ../galerie/Cavael_Rolf/ohne_Titel__very_big.jpg
  • Rolf Cavael

    Königsberg 1898 - 1979 München_Biografie

    ohne Titel, 1974

    Schwarze Tusche auf Papier

    Rechts unten monogrammiert und datiert:

    "CA `74"

    Außerhalb der Darstellung nochmal signiert und datiert

    Blattgröße: 21 x 17cm

    Euro 950,-

    Die Tuschzeichnung von 1974 ist eine abstrakte Komposition mit dynamischer Linienführung. Das Geflecht schwarzer Linien verdichtet sich an vielen Stellen scheinbar ungeordnet zu sich überlagernden, halbkreisförmigen Bögen und Knäueln. Durch starke Schraffur entstehen teilweise fast flächendeckende, schwarze Bereiche.

    Rolf Cavael beschäftigt sich bereits seit Mitte der 1920er Jahren mit ungegenständlicher Malerei. Verstärkt ab Ende der 1940er Jahre, als er wieder öffentlich seiner künstlerischen Tätigkeit nachgehen kann – so beteiligte er sich nach Kriegsende an diversen Ausstellungen und ist Mitbegründer der Gruppe ZEN 49 –, entwickelt Cavael bis Mitte der 1960er Jahre seinem charakteristischen, das Gestische betonenden Stil, der dem Informel zuzuordnen ist.
    Typisch für Cavaels Werke ab der Mitte der 1970er Jahren ist – im Gegensatz zu früheren Arbeiten – die Ausnutzung der gesamten Bildfläche für seine Kompositionen. So breitet sich auch das Liniengeflecht unserer Tuschzeichnung flächenfüllend über das Papier aus.
    Obwohl Cavael als bedeutender Vertreter der ungegenständlichen Kunst bekannt ist, finden sich bei einigen Zeichnungen der frühen 1970er Jahre Andeutungen von Kreaturen. So weckt auch bei unserer Arbeit die Anordnung einiger Kreise und Bögen zueinander Assoziationen an Gesichter.
    Mehr
    Anfragen Vergrößern
    ../galerie/Cavael_Rolf/ohne_Titel_big.jpg 433 550 ../galerie/Cavael_Rolf/ohne_Titel_very_big.jpg

© Copyright 2010 Galerie und Kunsthandel Draheim. Alle Rechte vorbehalten. Impressum

© Copyright 2010 Galerie und Kunsthandel Draheim. Alle Rechte vorbehalten. Impressum