Komposition, 1973
Farbserigraphie
Rechts unten mit Bleistift signiert und datiert:
"Max Ackermann, 1973"
Links unten mit Bleistift limitiert:
59/125
Darstellungsgröße:48,5 x 31,5cm
Blattgröße: 70 x 50cm
Euro 850,-
Unsere Farbserigraphie von 1973 zeigt eine abstrakte Komposition auf schwarzem Grund mit weißen, gelben, roten, blauen, grünen und beigefarbenen Linien, Halbkreisen und kleinen Farbflächen. Neben einigen kleinen blauen Farbkreisen, die sich in Reihung am linken Bildrand sowie im Zentrum befinden, besteht die Komposition hauptsächlich aus verschiedenfarbigen, überwiegend senkrecht ausgerichteten Linien, die meist in kleinen Schwüngen enden. Im Zentrum des Bildes konzentrieren sich halbkreisförmige Elemente, die zusammen mit den Linien eine geometrische Figur bilden.
Max Ackermann findet 1912 durch die Begegnung mit Adolph Hölzel, der damals bereits seit einigen Jahren abstrakte Kompositionen malt, zur gegenstandsfreien Malerei. Er fertigt allerdings auch weiterhin gegenständliche Arbeiten an und wendet sich erst um 1950 vollständig dem Abstrakten zu. Ende der 1940er Jahre gehört Ackermann neben Willi Baumeister und Fritz Winter zu den deutschen Künstlern, die sich verstärkt der Serigraphie widmen und zu einer weiteren Verbreitung dieser Drucktechnik in Deutschland beitragen.
Der besondere Reiz unserer Komposition besteht in der Farbigkeit, die durch den starken Kontrast zum schwarzen Grund noch intensiver wirkt und eine außergewöhnliche Leuchtkraft erhält. Neben dieser Intensität der Farbigkeit, die der Künstler häufig durch die Verwendung dunkler Hintergründe verstärkt, sind auch die geometrischen Formen typisch für Ackermanns abstrakte Arbeiten.
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