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  • Roberto Crippa

    Monza 1921 - Mailand 1972

    Spirali, 1952

    Oil on canvas

    signed on the reverse:

    "R. Crippa"

    Size: 40 x 32cm

    Provenance: Galleria Alla Chave, Venezia, Private collection Swiss

    Photo certificate by Roberto Crippa jr., Galleria Pace, Milano

    Catalogue raissone: Nr. 689

    Preis auf Anfrage

    Das Gemälde „Spirali“ von 1952 ist eine abstrakte Komposition aus mehreren Spiralen in Neonfarben sowie Schwarz und Weiß. Die geschwungenen schwarzen und weißen Linien sind in kreisenden Bewegungen im Zentrum verdichtet angeordnet. Im Hintergrund dominieren schwarze, blaue, pink- und lilafarbene Farbbereiche auf weißem Grund, die durch Auslassungen in Weiß ebenfalls spiralförmige Strukturen aufweisen. Die Farben im Hintergrund erwecken aufgrund ihres Farbtons und durch Ihre unterschiedliche Intensität den Eindruck von Graffiti auf der Leinwand.
    Es handelt sich um ein Beispiel der so genannten „Spiralen“, die um 1950 entstehen: In spontaner Malweise gestaltet Roberto Crippa diese Serie aus schwungvoll über die gesamte Bildfläche gezogenen Linien, die er im Hintergrund häufig mit verschiedenen geometrischen Formen kombiniert.
    Obwohl der Künstler für die „Spiralen“ häufig kräftige Farben – mitunter auch Komplementärfarben – verwendet, ist das vorliegende Beispiel in seiner farblichen Komposition aus leuchtenden Neonfarben ein herausragendes, außerordentlich gelungenes Beispiel. Eine weitere Besonderheit ist das Wiederaufgreifen des Themas der Spiralen in den Farbflächen im Hintergrund.
     
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  • Karl Fred Dahmen

    Stolberg/Aachen 1917 - 1981 Preinersdorf_Biography

    Composition

    Mixed media on paper, signed and dated 1976

    size: 24,8 x 17,5 inches

    Euro 3.700,-

     Das Blatt „Komposition“ von 1976 zeigt einen flächigen, überwiegend in Blautönen gehaltenen Aufbau mit einzelnen feinen, weißen Linien auf einem braunen, teilweise sichtbaren Hintergrund. Abgesehen von einem breiten Streifen am unteren Bildrand ist die gesamte Bildfläche mit blauer Farbe unterschiedlicher Intensität überzogen, die großflächig, meist dünn mit teilweise durchscheinendem Hintergrund aufgetragen ist. Nur einzelne, verlaufende Farbtropfen ragen in den Streifen hinein. Im unteren Viertel der Komposition befindet sich zudem eine diagonal angeordnete, längliche Struktur, die verschiedene Assoziationen weckt. Neben den meist diagonal verlaufenden weißen Linien sind zudem dunkle, parallel verlaufende, horizontale Geraden im Hintergrund erkennbar.

    „Komposition“ entsteht zwei Jahre vor Dahmens Umzug innerhalb des Chiemgaus, der den Beginn seines Spätwerks markiert. Merkmale dieser letzten Arbeiten des Künstlers sind neben dem meist monochromen, flächigen Hintergrund horizontal verlaufende Furchen und die Einfügung von hieroglyphischen Zeichen. Unser Blatt lässt mit seiner Beschränkung auf einen Farbton für den Hintergrund und den horizontalen Linien – diese sind im Gegensatz zu den Spätwerken nicht eingeritzt – bereits Ansätze dieser Phase erkennen.
     
     
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  • Karl Fred Dahmen

    Stolberg/Aachen 1917 - 1981 Preinersdorf_Biography

    Chiemgaulegende, 1972

    Objekt box with different materials, signed
    Box size: 22,3 x 16 x 4 in.

    On a old Gallery lable on the reverse 1972 dated

    Euro 5.500,-

    Die Arbeit „Chiemgaulegende“ von 1972 ist ein dreidimensionaler Objektkasten mit einem hochrechteckigen, in zwei Teile geteilten, grünen Polster im Zentrum eines ebenfalls grünen Hintergrundes. Zwischen den beiden Polsterteilen befindet sich im oberen Drittel ein horizontales, lineares Band aus aufgestellten Borsten.
    Diese so genannten „Polsterbilder“ – verglaste, dreidimensionale Objektkästen mit grünen oder weißen Polstern sowie verschiedenen Fundstücken – entstehen ab 1967 und lassen sich in fünf unterschiedliche Serien unterteilen (Chiemgaulegende, Galgenbilder, Bonanza, Tele-Landschaften und Marter). Es handelt sich wiederum um das Resultat der Auseinandersetzung Dahmens mit seiner unmittelbaren Umgebung. Thema der „Polsterbilder“ ist somit die Chiemgauer Landschaft mit ihren grünen Wiesen bzw. dem winterlichen Weiß des Schnees, kombiniert mit auf den Menschen verweisenden Gegenständen.
    Auffällig bei unserem „Polsterbild“ sind die strenge Symmetrie und die Schlichtheit der Komposition; beide Eigenschaften sind als Merkmale der „Polsterbilder“ – insbesondere in die Serie der Chiemgaulegende – in vielen Arbeiten präsent, jedoch meist nicht in ähnlich ausgeprägtem Maße umgesetzt.
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© Copyright 2010 - 2012 Galerie und Kunsthandel Draheim. All rights reserved. Imprint

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